Prüfungsregeln Psychologie an der ZHAW: Anmeldung, Wiederholung und Anwesenheit
Was die ZHAW im Bachelor Angewandte Psychologie zu Wiederholung, Anwesenheit und Bewertung festhält, und was du bei der Prüfungsanmeldung selbst klären musst.
Laut den öffentlichen Angaben der ZHAW kannst du ein Modul bei definitivem Nichtbestehen einmal wiederholen, ein zweites definitives Nichtbestehen führt zur Exmatrikulation und zur schweizweiten Sperre für das Psychologiestudium. Einzelne Kurse verlangen eine Anwesenheit von mindestens 80 %, teils 100 %. Wie du dich für Prüfungen an- und abmeldest, ist in den vorliegenden Quellen nicht beschrieben, das klärst du in der Studienordnung und bei der Studiengangsadministration.
Regeln zu Prüfungen lesen sich schnell überflüssig, bis sie plötzlich zählen. Deshalb hier zuerst das, was die ZHAW schriftlich festhält, und danach, was das für dein erstes Semester bedeutet. Wo die Quellen schweigen, steht das ausdrücklich da.
Was gilt für die Wiederholung von Modulen?
Die FAQ der ZHAW zum Bachelor beschreibt den Ablauf so: Wenn du ein Modul definitiv nicht bestehst, kannst du es einmal wiederholen. Bestehst du dasselbe Modul ein zweites Mal definitiv nicht, wirst du exmatrikuliert und bist schweizweit für das Psychologiestudium gesperrt. Die Regel ist streng, sie gilt aber pro Modul und greift erst bei einem endgültigen Nichtbestehen.
Was genau als «definitiv» gilt, etwa ob es vorher noch eine Nachprüfung gibt, ist in den vorliegenden Quellen nicht abschliessend beschrieben. Lies dazu die Studienordnung und ihren Anhang: Anhang zur Studienordnung BSc Angewandte Psychologie. Der Anhang hält ausserdem fest, dass Art, Form und Umfang der Leistungsnachweise bei einer Wiederholung im Folgesemester anders sein können und dass die Studienleitung über die Wiederholungsmodalitäten entscheidet.
Für dein erstes Semester ist das vor allem eine Frage der Reihenfolge. Zuerst kennst du die Regeln, dann die Anforderungen deiner einzelnen Module, dann erst planst du Lernzeit. Wer diese Schritte umdreht und erst im Januar merkt, dass eine Anwesenheitspflicht besteht, hat wenig Handlungsspielraum. Ein einmaliger Nachmittag zu Semesterbeginn, an dem du alle Regeln sammelst, erspart dir viele spätere Rückfragen.
Wie funktioniert die Anwesenheitspflicht?
Es gibt Kurse mit einer Anwesenheitspflicht von mindestens 80 %, teils von 100 %. Welche Kurse das betrifft, steht nicht in einer zentralen Liste, die wir gefunden haben. Frage deshalb in der ersten Sitzung jedes Kurses nach, ob Anwesenheit gilt und wie Absenzen gehandhabt werden.
Praktisch heisst das: Plane Arzttermine, Nebenjob und Ferien um deine Kurstermine herum, nicht umgekehrt. Wenn du krank wirst, halte Belege bereit und melde dich sofort bei den Dozierenden. Wie viel Spielraum du hast, entscheiden die Lehrenden im Rahmen der Vorgaben.
Wie werden Leistungen bewertet?
Jedes Modul wird laut Anhang entweder mit einer Note oder mit einem Prädikat bewertet. Im ersten Semester sind G1, G3 und UEK1 Prädikatsmodule, die übrigen Module werden benotet. Als Prüfungsformen nennt die ZHAW schriftliche und mündliche Prüfungen, schriftliche Arbeiten und Präsentationen. Welche Form in welchem Modul gilt, findest du im Modulbeschrieb oder erfährst du in der ersten Vorlesung.
| Regelbereich | Was die ZHAW-Quellen sagen | Was du selbst klären musst |
|---|---|---|
| Wiederholung | Einmal pro Modul bei definitivem Nichtbestehen, danach Exmatrikulation und schweizweite Sperre | Wann ein Nichtbestehen als definitiv gilt |
| Anwesenheit | In einzelnen Kursen mindestens 80 %, teils 100 % | Welche Kurse betroffen sind |
| Bewertung | Note oder Prädikat je Modul | Wie das Prädikat vergeben wird |
| Prüfungsform | Schriftlich, mündlich, Arbeiten, Präsentationen | Form und Zeitpunkt pro Modul |
| Anmeldung | In den Quellen nicht beschrieben | Ablauf, Fristen, Abmeldung |
Was tust du in den nächsten Wochen konkret?
- Lade den Anhang zur Studienordnung herunter und lies die Regeln zu Wiederholung und Leistungsnachweisen einmal komplett.
- Erstelle eine Liste aller Module deines Semesters mit Bewertungsart (Note oder Prädikat).
- Frage bei jedem Kurs nach Anwesenheitspflicht, Prüfungsform und Termin und trage die Antworten in die Liste ein.
- Suche in den Unterlagen deiner Dozierenden nach dem Vorgehen zur Prüfungsanmeldung. Findest du nichts, frage bei der Studiengangsadministration nach.
- Setze dir für jedes benotete Modul einen Zeitpunkt, ab dem du intensiv lernst, und halte die Weihnachtspause vom 21.12.2026 bis 03.01.2027 als Puffer frei.
Aktuelle Semesterdaten, darunter das Semesterende am 31.01.2027, findest du bei der ZHAW: Daten und Fristen im Bachelor. Eine getrennte Prüfungssession weist die Seite nicht aus, laut Modulübersicht liegen die Prüfungen innerhalb des Semesters.
Wie bereitest du dich auf die unterschiedlichen Prüfungsformen vor?
Weil die ZHAW schriftliche und mündliche Prüfungen, Arbeiten und Präsentationen einsetzt, lohnt sich eine Vorbereitung, die nicht nur auf Auswendiglernen setzt. Für schriftliche Prüfungen übst du freien Abruf und Anwendungsfragen. Für mündliche Prüfungen trainierst du, Zusammenhänge laut zu erklären, am besten mit einer Kollegin oder einem Kollegen. Für Präsentationen und Arbeiten zählen früher Beginn und saubere Quellenarbeit.
Wenn du für mehrere Grundlagenfächer eine ergänzende Erklärung suchst, kann das Premium-Komplettpaket dienen. Es enthält alle Bachelor-Module und Zusatzkurse als PDF, mit markierten Kernbegriffen und typischen Prüfungsaufgaben samt Lösungen. Es deckt Grundlagen ab, die im Psychologie-Bachelor üblicherweise geprüft werden, und ist eine zweite Erklärung neben der Vorlesung. Was in deiner Prüfung gefragt wird, bestimmen die Dozierenden.
Wo lohnt sich früher Aufwand?
Statistik baut Schritt auf Schritt auf, deshalb rächt sich Rückstand hier besonders. F1 Quantitative Methoden I hat 4 ECTS und wird benotet. Wer hier wöchentlich Übungsaufgaben rechnet, spart sich die Aufholjagd im Januar. Als zweite Erklärung neben der Vorlesung kann das Lernskript Statistik I & II im Psychologie-Bachelor dienen. Es deckt deskriptive Statistik, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Verteilungen und Hypothesentests ab und bietet Aufgaben in fünf Formaten. Anleitungen zu bestimmter Software enthält es nicht.
Wie du das Semester Woche für Woche aufteilst, findest du im Beitrag Lernplan fürs Herbstsemester an der ZHAW und ergänzend im Klausurphasen-Lernplan für sechs Wochen. Falls es einmal nicht klappt: Der Beitrag Prüfung nicht bestanden? Plan B an der ZHAW erklärt, wie du dann vorgehst.
Einen Überblick über die Prüfungen und Anforderungen im Studium findest du im Leitfaden zu Prüfungen im Psychologie-Studium an der ZHAW.
Mehr für dein Studium an der ZHAW
- Psychologie 1. Semester an der ZHAW: der Guide für Erstsemestrige
- Statistik im Psychologie-Studium an der ZHAW
- Psychologie ZHAW: Prüfungen im ersten Studienjahr vorbereiten
Häufige Fragen
Wie oft kann ich ein Modul an der ZHAW wiederholen?
Laut FAQ der ZHAW kannst du ein Modul bei definitivem Nichtbestehen einmal wiederholen. Ein zweites definitives Nichtbestehen führt zur Exmatrikulation und zur schweizweiten Sperre für das Psychologiestudium. Die Studienleitung entscheidet über die Wiederholungsmodalitäten.
Gibt es an der ZHAW eine Anwesenheitspflicht?
Ja, in einzelnen Kursen. Die ZHAW nennt mindestens 80 %, teils 100 %. Frage in jedem Kurs nach, ob sie gilt.
Wo finde ich die Prüfungstermine?
Die ZHAW veröffentlicht die Semesterdaten auf ihrer Studienseite, einzelne Prüfungstermine nennen die vorliegenden Quellen nicht. Die Dozierenden geben sie in der Regel im Kurs bekannt.
Stand: 30.09.2026. Quellen: Studienordnungs-Anhang v2.0.1: Module Sem. 1-6 mit ECTS und Bewertung; Semesterdaten HS26, Anmeldefristen, Infoveranstaltungen. Psychologie Helden ist ein unabhängiges Lernangebot und nicht mit der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften verbunden. Verbindlich sind die Angaben der Hochschule, insbesondere Studienordnung, Studienplan und Semesterdaten.
Häufige Fragen
Für Bachelor- und Masterstudiengänge der Psychologie an Universitäten, Fachhochschulen und im Fernstudium – in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Abgedeckt sind die Module, die praktisch überall geprüft werden: Statistik und Methodenlehre, Allgemeine, Biologische, Entwicklungs-, Sozial- und Persönlichkeitspsychologie, Diagnostik sowie Klinische und A&O-Psychologie.
Auch Studierende benachbarter Fächer wie Pädagogik, Lehramt oder Gesundheitswissenschaften nutzen einzelne Kurse für psychologische Grundlagenmodule.
Ein Kurs enthält in der Regel:
- Ein strukturiertes Lernskript zum kompletten Modul
- Übungsaufgaben mit Lösungen, bei Statistik mit vollständigem Rechenweg
- Fallbeispiele und Vignetten für Diagnostik und Klinik
- Merksätze und Zusammenfassungen für die letzte Woche vor der Klausur
Alles als PDF, sofort nach dem Kauf verfügbar, dauerhaft nutzbar.
Faustregel: Ab drei bis vier Modulen rechnet sich das Paket. Einzelkurse liegen zwischen 24,99 € und 49,90 €. Das Bachelor-Komplettpaket kostet 129,90 €, die Premium-Variante mit Bachelorarbeit-Kurs und Berufsvorbereitung 179,90 €. Für den Master liegt das Komplettpaket bei 149,90 €, die Premium-Version mit Thesis-Guide bei 189,90 €.
Nein, sie verdichten. Für die Wissensabfrage in Modulklausuren reichen die Skripte in der Regel aus, weil sie Definitionen, Modelle, zentrale Studien und typische Prüfungsfragen bündeln. Für Hausarbeiten, Seminarbeiträge und die Abschlussarbeit brauchst du weiterhin Primärliteratur – wie du die findest und zitierst, steht im Bachelorarbeit- beziehungsweise Thesis-Kurs.
Klinische Inhalte arbeiten mit ICD-11 und DSM-5-TR, Statistik mit R und SPSS, Zitation nach APA 7. Ändern sich Klassifikationen oder Standards, werden die Skripte angepasst – Updates sind für alle Käufer kostenlos.
Die Kurse sind für den persönlichen Gebrauch lizenziert. Du darfst sie beliebig oft für dein eigenes Lernen nutzen und ausdrucken. Die Weitergabe der Dateien oder das Hochladen in Lernplattformen und Cloud-Ordner ist nicht gestattet. Für Fachschaften und Lerngruppen gibt es auf Anfrage vergünstigte Sammelbestellungen.
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