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Prüfung nicht bestanden? Plan B für Psychologie an der ZHAW

Eine Prüfung im Bachelor Angewandte Psychologie an der ZHAW nicht bestanden? Was die ZHAW zur Wiederholung festhält, wie du die Ursachen findest und wie du den nächsten Versuch planst.

PH
Psychologie Helden Redaktion
Psycholog:innen & Lehrende

Eine nicht bestandene Prüfung sagt nichts über deine Eignung für das Psychologiestudium aus, sie ist ein Signal für Lernstrategie und Vorbereitung. An der ZHAW kannst du ein Modul bei definitivem Nichtbestehen einmal wiederholen, ein zweites definitives Nichtbestehen desselben Moduls führt zur Exmatrikulation und zur schweizweiten Sperre für das Psychologiestudium. Kläre deshalb zuerst mit der Studienleitung, wie deine Wiederholung konkret abläuft, und plane dann gezielt.

Das Semester hat erst begonnen, und vielleicht liest du diesen Beitrag vorsorglich. Vielleicht hast du aber auch schon ein Resultat bekommen, das nicht so ausfiel, wie du wolltest. In beiden Fällen gilt: Nicht bestehen kommt vor, und es ist lösbar. Hier geht es Schritt für Schritt darum, was du jetzt tust.

Was bedeutet das Ergebnis für dein Studium?

Zuerst zu den Regeln, ruhig und nach den Angaben der ZHAW. Laut FAQ kann ein Modul bei definitivem Nichtbestehen einmal wiederholt werden. Wer ein Modul zweimal definitiv nicht besteht, wird exmatrikuliert und ist schweizweit für das Psychologiestudium gesperrt. Die Regel gilt pro Modul: Ein nicht bestandenes Modul heisst nicht, dass das Studium vorbei ist. Es heisst, dass du den nächsten Versuch ernst nehmen solltest.

Der Anhang zur Studienordnung ergänzt, dass Art, Form und Umfang der Leistungsnachweise bei einer Wiederholung im Folgesemester anders sein können und dass die Studienleitung über die Wiederholungsmodalitäten entscheidet. Die Studienordnung findest du hier: Anhang zur Studienordnung BSc Angewandte Psychologie. Was genau als «definitiv» zählt und ob es vor der Wiederholung weitere Möglichkeiten gibt, lies dort nach oder frage bei der Studienleitung nach.

Was tust du in den ersten Tagen?

  1. Atme durch und gib dir ein bis zwei Tage, bevor du Entscheidungen triffst.
  2. Lies die Regeln zur Wiederholung in der Studienordnung und schreibe deine offenen Fragen auf.
  3. Frage bei den Dozierenden oder der Studiengangsadministration nach, ob und wie du Einsicht in deine Prüfung nehmen kannst. Ob und wie die ZHAW das regelt, ist in den vorliegenden Quellen nicht beschrieben.
  4. Erkundige dich, in welcher Form und wann die Wiederholung stattfindet.
  5. Lege erst danach den neuen Lernplan fest.

Wie findest du heraus, was schiefgelaufen ist?

Eine ehrliche Fehleranalyse bringt mehr als Selbstvorwürfe. Prüfe der Reihe nach vier Ebenen: Stoff, Methode, Zeit und Umfeld. Fehlten dir Inhalte, oder hast du sie nur wiedererkannt statt abrufen zu können? Hast du zu spät angefangen? Hat die Prüfungsform dich überrascht? Gab es in den Wochen davor Belastungen ausserhalb des Studiums?

Wenn du Einsicht bekommst, ordne deine Fehler in Kategorien: Wissenslücke, Anwendungsfehler, Zeitproblem, Flüchtigkeitsfehler. Nur bei Wissenslücken hilft mehr Stoff. Bei Anwendungsfehlern brauchst du mehr Übungsaufgaben, bei Zeitproblemen mehr Training unter Prüfungsbedingungen.

Ein häufiger Befund ist, dass der Stoff zwar gelesen, aber nie aktiv abgerufen wurde. Dann liegt die Lösung nicht in mehr Stunden, sondern in anderen Stunden: weniger Durchlesen, mehr freier Abruf, Übungsaufgaben und Erklären in eigenen Worten. Ein Fehler beim Lernen ist kein Charakterfehler, er lässt sich korrigieren.

Halte deine Analyse in wenigen Stichpunkten schriftlich fest. Beim nächsten Versuch hilft dir diese Notiz, nicht dieselben Muster zu wiederholen, und sie bildet die Grundlage für das Gespräch mit den Dozierenden.

Wer kann dich beraten?

Erste Ansprechpersonen sind deine Dozierenden und die Studienleitung, die laut Anhang über die Wiederholungsmodalitäten entscheidet. Ob es an der ZHAW eine Studienberatung, eine Studierendenvertretung oder einen Fachverein für den Bachelor gibt, konnten wir aus den vorliegenden Quellen nicht bestätigen. Frage bei der Studiengangsadministration danach oder schau auf den Studienseiten der ZHAW nach. Sprich auch mit Kommilitoninnen und Kommilitonen, viele kennen dasselbe Problem.

Wenn dich die Situation stark belastet, hol dir Unterstützung. Das ist keine Schwäche, sondern vernünftig, und viele Hochschulen bieten dafür Anlaufstellen an. Frage an der ZHAW nach, welche es für dich gibt.

Wie sieht dein Plan bis zum nächsten Versuch aus?

Sobald du Termin und Form der Wiederholung kennst, planst du rückwärts. Zunächst schliesst du die Lücken aus der Fehleranalyse, danach trainierst du mit Übungsaufgaben deiner Lehrenden unter Prüfungsbedingungen, in der letzten Woche wiederholst du nur noch. Einen konkreten Ablauf findest du in Klausurphase: Lernplan für sechs Wochen, den du auf deine Frist anpassen kannst.

Wenn das Modul Statistik war, lohnt sich ein Blick auf Statistik-Klausur: 6-Wochen-Lernplan. Zusätzlich kann das Lernskript Statistik I & II im Psychologie-Bachelor als zweite Erklärung neben der Vorlesung helfen. Es behandelt Lage- und Streuungsmasse, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Verteilungen und Hypothesentests und enthält Aufgaben in fünf Formaten. Es deckt Grundlagen ab, die in der Statistik üblicherweise geprüft werden.

Setze dir für die Vorbereitung auf die Wiederholung kleine, überprüfbare Ziele: pro Woche ein Themenblock, dazu ein Selbsttest mit Aufgaben deiner Lehrenden. Notiere nach jedem Selbsttest, was noch fehlt. So siehst du Fortschritt, und du gehst nicht mit dem Gefühl in die Prüfung, es könnte noch alles Mögliche fehlen.

Wie hältst du deine anderen Module stabil?

Ein Ergebnis darf nicht die restlichen Module mitreissen. Halte deinen Wochenrhythmus für die anderen Fächer bei, und plane die Aufarbeitung als festen Block dazu, nicht als Ersatz. Denke auch an Anwesenheitspflichten in anderen Kursen (mindestens 80 %, teils 100 %), sie bleiben bestehen.

Wie du das Semester insgesamt strukturierst, zeigt der Beitrag Lernplan fürs Herbstsemester an der ZHAW. Aktuelle Semesterdaten findest du bei der ZHAW: Daten und Fristen. Prüfungsregeln im Überblick bietet der Leitfaden zu Prüfungen im Psychologie-Studium an der ZHAW. Für mehrere Fächer gleichzeitig kann das Premium-Komplettpaket eine Grundlage sein: Es enthält alle Bachelor-Module und typische Prüfungsaufgaben mit Lösungen als PDF.

Mehr für dein Studium an der ZHAW

Häufige Fragen

Was passiert, wenn ich eine Prüfung an der ZHAW nicht bestehe?

Bei definitivem Nichtbestehen kann das Modul laut FAQ der ZHAW einmal wiederholt werden. Art, Form und Umfang der Leistungsnachweise können bei der Wiederholung anders sein, die Studienleitung entscheidet über die Modalitäten. Lies die Studienordnung und frage bei der Studienleitung nach.

Werde ich nach einer nicht bestandenen Prüfung exmatrikuliert?

Nicht nach dem ersten Mal. Laut ZHAW erfolgt die Exmatrikulation mit schweizweiter Sperre, wenn du dasselbe Modul zweimal definitiv nicht bestehst. Prüfe die genaue Regel in der Studienordnung.

Soll ich das Studium nach einer nicht bestandenen Prüfung abbrechen?

Eine einzelne Prüfung ist dafür kein Grund. Analysiere zuerst, was gefehlt hat, und sprich mit der Studienleitung. Wenn du länger zweifelst, ist auch das ein Gespräch mit den Dozierenden wert.

Stand: 30.09.2026. Quellen: Studienordnungs-Anhang v2.0.1: Module Sem. 1-6 mit ECTS und Bewertung; Semesterdaten HS26, Anmeldefristen, Infoveranstaltungen. Psychologie Helden ist ein unabhängiges Lernangebot und nicht mit der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften verbunden. Verbindlich sind die Angaben der Hochschule, insbesondere Studienordnung, Studienplan und Semesterdaten.

Mehr zu Psychologie-Studium? Lernskripte für Bachelor und Master – prüfungsrelevant, mit Aufgaben und Lösungen.
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PH
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Psychologie Helden Redaktion
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Hinter Psychologie Helden stehen Menschen, die dieselben Klausuren geschrieben haben: Statistik im ersten Semester, Diagnostik im dritten, die Abschlussarbeit am Ende. Daraus entstehen Lernskripte, die nicht alles abbilden, sondern das, was geprüft wird – mit Übungsaufgaben, Lösungswegen und Fallbeispielen. Alle Inhalte werden fachlich geprüft und angepasst, wenn sich Klassifikationen wie ICD-11 oder Methodenstandards ändern.

Statistik & Methoden Diagnostik Klinische Psychologie Thesis-Begleitung
Häufige Fragen

Häufige Fragen

Für Bachelor- und Masterstudiengänge der Psychologie an Universitäten, Fachhochschulen und im Fernstudium – in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Abgedeckt sind die Module, die praktisch überall geprüft werden: Statistik und Methodenlehre, Allgemeine, Biologische, Entwicklungs-, Sozial- und Persönlichkeitspsychologie, Diagnostik sowie Klinische und A&O-Psychologie.

Auch Studierende benachbarter Fächer wie Pädagogik, Lehramt oder Gesundheitswissenschaften nutzen einzelne Kurse für psychologische Grundlagenmodule.

Ein Kurs enthält in der Regel:

  • Ein strukturiertes Lernskript zum kompletten Modul
  • Übungsaufgaben mit Lösungen, bei Statistik mit vollständigem Rechenweg
  • Fallbeispiele und Vignetten für Diagnostik und Klinik
  • Merksätze und Zusammenfassungen für die letzte Woche vor der Klausur

Alles als PDF, sofort nach dem Kauf verfügbar, dauerhaft nutzbar.

Faustregel: Ab drei bis vier Modulen rechnet sich das Paket. Einzelkurse liegen zwischen 24,99 € und 49,90 €. Das Bachelor-Komplettpaket kostet 129,90 €, die Premium-Variante mit Bachelorarbeit-Kurs und Berufsvorbereitung 179,90 €. Für den Master liegt das Komplettpaket bei 149,90 €, die Premium-Version mit Thesis-Guide bei 189,90 €.

Nein, sie verdichten. Für die Wissensabfrage in Modulklausuren reichen die Skripte in der Regel aus, weil sie Definitionen, Modelle, zentrale Studien und typische Prüfungsfragen bündeln. Für Hausarbeiten, Seminarbeiträge und die Abschlussarbeit brauchst du weiterhin Primärliteratur – wie du die findest und zitierst, steht im Bachelorarbeit- beziehungsweise Thesis-Kurs.

Klinische Inhalte arbeiten mit ICD-11 und DSM-5-TR, Statistik mit R und SPSS, Zitation nach APA 7. Ändern sich Klassifikationen oder Standards, werden die Skripte angepasst – Updates sind für alle Käufer kostenlos.

Die Kurse sind für den persönlichen Gebrauch lizenziert. Du darfst sie beliebig oft für dein eigenes Lernen nutzen und ausdrucken. Die Weitergabe der Dateien oder das Hochladen in Lernplattformen und Cloud-Ordner ist nicht gestattet. Für Fachschaften und Lerngruppen gibt es auf Anfrage vergünstigte Sammelbestellungen.

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