Propädeutikum Psychologie an der Uni Fribourg: Prüfungen im ersten Studienjahr

Uni FribourgPsychologie BachelorHS 2026Stand 30.09.2026

Das Propädeutikum entscheidet an der Uni Fribourg darüber, ob du das Psychologiestudium fortsetzt. Hier findest du, was dazugehört, wie geprüft wird und wie du das erste Jahr rückwärts vom Prüfungstermin planst.

Kurz beantwortet

Das Propädeutikum an der Uni Fribourg besteht laut Studienplan aus den Modulen M1 und M2 mit zusammen 33 ECTS und endet mit einer schriftlichen Prüfung am Ende des ersten Studienjahres. Sie umfasst fünf Examensfächer zu je 6 ECTS, in allen brauchst du mindestens die Note 4.0, und sie kann einmal wiederholt werden. Das Bestehen ist die Voraussetzung dafür, das Psychologiestudium weiterzuführen. Prüfe Details und Termine immer bei der Uni.

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Was gehört zum Propädeutikum an der Uni Fribourg?

Der Bachelor of Science in Psychologie hat 180 ECTS. Das erste Studienjahr ist die Einführung, und sein Kern ist das Propädeutikum. Es besteht aus zwei Modulen: M1 Propädeutikum A mit 18 ECTS und M2 Propädeutikum B mit 15 ECTS. Dazu kommt das Wahlmodul M3 Grundlagen der Psychologie mit 18 ECTS aus Einheiten zu je 3 ECTS, zum Beispiel Sozial-, Persönlichkeits- oder Organisationspsychologie, Neurobiologie und Lerntheorie.

Modul Fächer ECTS
M1 Propädeutikum A Allgemeine Psychologie (6), Klinische Psychologie, Psychopathologie und Psychotherapie (6), Entwicklungspsychologie (6) 18
M2 Propädeutikum B Methodenlehre (6), Statistik I & Tutorat (9) 15
M3 Grundlagen der Psychologie Wahlmodul aus Einheiten zu je 3 ECTS 18

Die Angaben stammen aus dem Studienplan des Departements für Psychologie, ratifiziert am 29.01.2019, und aus dem Studienprogramm. Da die veröffentlichte Fassung von 2019 stammt, solltest du die Werte gegen die aktuelle Fassung auf der Bachelor-Seite des Departements gegenprüfen.

Wie wird das Propädeutikum geprüft?

Laut Studienplan besteht die Prüfung am Ende des ersten Jahres aus schriftlichen Leistungsnachweisen in fünf Examensfächern zu je 6 ECTS. Bestanden hat, wer in allen Prüfungen eine genügende Note erreicht, also 4.0 oder besser. Ein Ausgleich zwischen den Fächern ist in dieser Formulierung nicht vorgesehen. Lies dazu den Studienplan selbst, denn dort stehen die verbindlichen Regeln.

Unklar bleibt in den öffentlichen Quellen, welche fünf Fächer genau als Examensfächer zählen. Die drei Fächer aus M1 mit je 6 ECTS liegen nahe, dazu kommen Methodenlehre mit 6 ECTS und Statistik. Weil Statistik I & Tutorat mit 9 ECTS ausgewiesen ist, ist nicht eindeutig belegt, ob es als eines der fünf Fächer zählt. Frag das bei der Studienberatung ab. Sie erreichst du über die Seite Studienberatung Psychologie.

Was gilt bei Nichtbestehen?

Die Prüfung kann laut Studienplan einmal wiederholt werden. Ihr erfolgreicher Abschluss ist die Voraussetzung, um das Psychologiestudium weiterzuführen. Das ist eine Regel mit ernsten Folgen, und deshalb gilt: Verlass dich nicht auf diese Zusammenfassung, sondern lies die aktuellen Bestimmungen der Uni und sprich früh mit der Studienberatung, falls es im Lauf des Jahres nicht gut läuft.

Das Ziel der Rückwärtsplanung unten ist, dass du es gar nicht so weit kommen lässt: Wer von Beginn an mitlernt und Lücken früh erkennt, geht mit einem deutlich ruhigeren Gefühl in die Prüfungszeit. Die Wiederholung ist ein Sicherheitsnetz, nicht der Plan.

Wann sind die Prüfungen?

Die Prüfungssessionen des Studienjahres 2026/27 stehen auf der Seite des Departements: Wintersession vom 25.01. bis 19.02.2027, Sommersession vom 07.06. bis 02.07.2027 und Herbstsession vom 23.08. bis 17.09.2027. Für die Wintersession läuft die Prüfungsanmeldung über MyUnifr vom 07.09. bis 06.11.2026. Alle Angaben findest du auf der Prüfungsseite des Departements für Psychologie.

In welcher Session welches Fach des Propädeutikums geprüft wird, ist aus den öffentlichen Quellen nicht sicher abzulesen. Auch die Zuordnung der Vorlesungen zum Herbst- oder Frühlingssemester ist nicht verifiziert. Frag deshalb in deiner ersten Woche bei den Lehrenden oder beim Departement nach, welche Prüfung wann ansteht, und trage diese Termine sofort in deinen Kalender ein.

Wie lernst du fünf Fächer parallel?

Das Herbstsemester läuft seit dem 14.09.2026, das Vorlesungsende ist am 18.12.2026, das Frühlingssemester beginnt am 22.02.2027. Rechne vom Prüfungstermin rückwärts: Zuerst legst du die Prüfungswoche fest, dann eine Wiederholungsphase davor, dann die Wochen mit Vorlesung. Für jedes Fach brauchst du eine einfache Liste der Themen, die die Vorlesung abdeckt, und einen Haken dahinter, sobald du die Themen einmal ohne Vorlage erklären konntest.

Wechsle die Fächer im Wochenverlauf ab, statt jeweils einen Block über mehrere Tage zu machen. So kommst du an mehreren Tagen mit jedem Fach in Kontakt, und das Abrufen wird geübt. Halte pro Woche einen Zeitpuffer frei, denn im ersten Semester kommen Anmeldungen, Moodle und organisatorische Dinge dazu. Mehr zur Semesterplanung steht im Blogartikel Semesterplanung im Psychologie-Bachelor.

Wie gehst du die einzelnen Fächer an?

Allgemeine Psychologie ist ein breites Fach: Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Lernen, Motivation und Emotion. Hier hilft es, zu jedem Modell drei Dinge zu notieren: Wer hat es entwickelt, was sagt es voraus, welcher Befund spricht dafür oder dagegen. Allgemeine Psychologie I deckt diese Themenbereiche als Lernskript ab und kann dir als zweite Erklärung neben der Vorlesung dienen.

In Klinischer Psychologie, Psychopathologie und Psychotherapie kommt es auf die saubere Unterscheidung von Störungsbildern und Behandlungsansätzen an. Lerne die Begriffe in ihrer Fachsprache, denn schriftliche Prüfungen verlangen oft präzise Formulierungen. In Entwicklungspsychologie helfen Zeitleisten mit den klassischen Theorien, in Methodenlehre und Statistik hilft das Rechnen und Erklären eigener Beispiele. Zur Statistik haben wir einen eigenen Guide: Statistik an der Uni Fribourg.

Womit bereitest du dich auf das ganze Jahr vor?

Du brauchst zuerst deine eigenen Mitschriften und die Unterlagen aus Moodle sowie die Übungsaufgaben der Lehrenden. Lehrbücher aus der Bibliothek ergänzen das. Lernskripte sind eine zusätzliche Möglichkeit, wenn du Themen ein zweites Mal anders erklärt haben möchtest. Sie sind für den deutschsprachigen Psychologie-Bachelor geschrieben und decken die Grundlagen ab, die in den Fächern üblicherweise geprüft werden. Sie folgen aber nicht dem Studienplan der Uni Fribourg.

Wenn du für mehrere Fächer Material brauchst, bündelt das Premium-Komplettpaket Psychologie-Bachelor alle Bachelor-Module und Zusatzkurse, mit typischen Prüfungsaufgaben und Lösungen. Es ist als PDF sofort verfügbar.

Etwas schlanker ist das Komplettpaket Psychologie-Bachelor mit den Lehrmaterialien zu den Kernfächern. Welche der beiden Varianten passt, hängt davon ab, ob du die Zusatzkurse brauchst. Für das Lernen selbst lohnt der Blick in den Artikel Lernstrategien im Psychologiestudium.

Wie sieht eine typische Woche im ersten Jahr aus?

Aus dem Stundenplan des Herbstsemesters 2026 für das erste Jahr lassen sich Beispiele ablesen: Statistik I & Tutorat am Montag von 15:15 bis 17:00 Uhr, Psychologische Gesprächsführung und Intervention am Montagvormittag, Neurobiologie I am Montagnachmittag, Arbeitstechniken und die Einführung in die Personal- und Organisationspsychologie am Dienstagmorgen. Ob und wann die Propädeutikum-Vorlesungen selbst im Herbst liegen, ist in den öffentlichen Quellen nicht verifiziert. Den aktuellen Plan findest du im Stundenplan für das erste Studienjahr.

Wichtig für deinen Rhythmus: Nicht alle Lehrveranstaltungen gehören zu den Examensfächern. Ein Fach wie Arbeitstechniken gibt dir vor allem Werkzeuge, und ein Wahlmodul kommt eigenen Regeln nach. Trenne deshalb in deiner Wochenplanung die Fächer, die für das Propädeutikum relevant sind, von den übrigen Veranstaltungen, und frag im Zweifel bei der Studienberatung nach.

Wie erkennst du früh, ob du auf Kurs bist?

Die beste Kontrolle ist ein eigener Test ohne Unterlagen. Nimm dir alle zwei Wochen pro Fach ein Thema, schreibe aus dem Kopf eine halbe Seite dazu und vergleiche sie danach mit den Vorlesungsfolien. Was du nicht erklären kannst, kommt auf die Lücken-Liste für die nächste Woche. So merkst du im Oktober und November, was im Januar und im Sommer ein Problem werden könnte.

Wenn du merkst, dass ein Fach dauerhaft nicht sitzt, warte nicht auf die Prüfung. Sprich mit den Lehrenden, geh ins Tutorat, frag Kommilitoninnen und Kommilitonen, wie sie das Fach angehen, und schau, ob du Rechen- oder Merkstoff anders aufbereiten kannst. Eine Vorbereitung über zwei Semester bietet dir genau dafür Spielraum, den du bei kurzfristigem Lernen nicht hast.

Wie bleibst du über zwei Semester motiviert?

Ein Jahr ist lang, und die Prüfung fühlt sich im Oktober weit weg an. Hilfreich sind kleine, sichtbare Etappen: eine abgehakte Themenliste, ein fertiges Kapitel, eine korrekt gerechnete Aufgabenserie. Setz dir jeweils ein Ziel für die Woche und schau am Freitag, was davon erledigt ist. Wenn nicht alles klappt, verschiebe bewusst, statt den Plan aufzugeben.

Plane ausserdem echte Erholung ein. Ein freier Abend pro Woche und ein halber Tag am Wochenende sind keine Verschwendung, sondern halten dich über die Monate leistungsfähig. Wer ab dem Herbst im Dauerstress lernt, hat im Sommer weniger Reserven als jemand mit einem Rhythmus, den er durchhalten kann.

Ein Wort zu den Wahlmodulen: Das Modul M3 Grundlagen der Psychologie zählt laut Studienplan zu den Grundlagen, gehört aber nicht zu den Modulen M1 und M2 des Propädeutikums. Was für die Prüfung am Ende des ersten Jahres zählt und was nicht, solltest du deshalb bei der Studienberatung bestätigen lassen, bevor du deine Zeit auf die Fächer verteilst.

Welche Fehler passieren im ersten Jahr besonders oft?

  • Der Prüfungstermin wird zu spät nachgeschaut, und die Vorbereitung beginnt erst kurz vorher.
  • Mitschriften werden gesammelt, aber nie aktiv abgefragt.
  • Ein Fach wird vernachlässigt, weil es sich leicht anfühlt, obwohl in jedem Prüfungsfach eine genügende Note verlangt ist.
  • Die Fristen für Kurs- und Prüfungsanmeldung in MyUnifr werden verpasst.
  • Bei Problemen wird zu lange allein gelernt, statt Tutorat, Fachschaft oder Studienberatung zu fragen.

Die Fachschaft Psychologie ist eine gute Anlaufstelle für Fragen von Studierenden zu Studierenden, du erreichst sie auf der Seite der Fachschaft Psychologie. Wie das erste Semester insgesamt aussieht, steht im Guide Psychologie 1. Semester an der Uni Fribourg.

Vom laufenden Semester bis zur Jahresendprüfung

  1. Diese WocheKurs-Einschreibung in MyUnifr (bis 02.10.2026) prüfen. Bei den Lehrenden erfragen, welche Prüfungen wann stattfinden.
  2. Bis Mitte OktoberThemenliste pro Fach anlegen und in den Kalender eintragen, wann welches Fach geprüft wird.
  3. Oktober–NovemberWöchentlich nacharbeiten. Für jedes Fach eine Seite Kernbegriffe in eigenen Worten schreiben. Prüfungsanmeldung bis 06.11.2026 erledigen.
  4. Bis 18.12.2026Vorlesungsende. Jedes Thema einmal ohne Vorlage erklärt haben, Lücken markieren.
  5. WeihnachtsferienPause einplanen und zwei kurze Wiederholungsblöcke pro Fach, falls eine Prüfung in der Wintersession ab 25.01.2027 ansteht.
  6. Frühlingssemester ab 22.02.2027Neue Vorlesungen mitverfolgen, Themen des Herbstsemesters wöchentlich kurz abfragen.
  7. März–Mai 2027Übungsaufgaben der Lehrenden bearbeiten, Fehlerliste pro Fach führen, Rechenaufgaben in Statistik regelmässig wiederholen.
  8. Vor der SessionWiederholungsphase mit Fach-Zeitplan. Sommersession laut Departement 07.06.–02.07.2027, Herbstsession 23.08.–17.09.2027.

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Häufige Fragen

Was ist das Propädeutikum im Psychologie-Bachelor an der Uni Fribourg?

Laut Studienplan besteht es aus den Modulen M1 Propädeutikum A und M2 Propädeutikum B mit zusammen 33 ECTS und endet mit einer schriftlichen Prüfung am Ende des ersten Studienjahres. Sie ist die Voraussetzung, um das Studium weiterzuführen.

Welche Note brauche ich zum Bestehen?

Bestanden hat laut Studienplan, wer in allen Prüfungen eine genügende Note von 4.0 oder besser erreicht. Lies dazu die aktuelle Fassung der Bestimmungen auf den Seiten des Departements.

Kann ich die Prüfung wiederholen?

Ja, laut Studienplan einmal. Da diese Regel ernste Folgen hat, sprich bei Unsicherheit frühzeitig mit der Studienberatung und verlass dich nicht nur auf Zusammenfassungen.

Wann finden die Prüfungen statt?

Die Sessionen 2026/27 sind Winter 25.01.–19.02.2027, Sommer 07.06.–02.07.2027 und Herbst 23.08.–17.09.2027. Welches Fach in welcher Session geprüft wird, klärst du bei den Lehrenden oder beim Departement.

Hilft mir ein Lernskript beim Propädeutikum?

Ein Skript kann als zweite Erklärung neben der Vorlesung helfen und Übungsaufgaben liefern. Die Skripte von Psychologie Helden decken Grundlagen ab, die in den Fächern üblicherweise geprüft werden, folgen aber nicht dem Studienplan der Uni Fribourg.

Ist Psychologie Helden ein Angebot der Universität Freiburg?

Nein. Psychologie Helden ist ein unabhängiges Lernangebot. Verbindlich sind die Angaben der Universität Freiburg, insbesondere Studienplan und Prüfungsbestimmungen des Departements für Psychologie.

Stand: 30.09.2026. Alle Angaben zur Universität stammen aus öffentlich zugänglichen Seiten der Hochschule.

Quellen:

Psychologie Helden ist ein unabhängiges Lernangebot und nicht mit der Universität Freiburg (Schweiz) / Université de Fribourg (Unifr) verbunden. Verbindlich sind die Angaben der Hochschule, insbesondere Studienordnung, Studienplan und Semesterdaten.