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Verhalten mit dem SORKC-Modell erklären – Studienheft Psychologie-Bachelor
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Verhalten mit dem SORKC-Modell erklären – Studienheft Psychologie-Bachelor
In Fallvignetten wirkt vieles eindeutig, bis du die Folge eines Verhaltens genauer prüfen sollst. Dieses Heft zum SORKC-Modell beantwortet die Frage vom Titelblatt: Was unterscheidet Kontingenz und Konsequenz? Du übst, eine Fallvignette in eine beschriftete Verhaltenskette zu übersetzen, und lernst, Deutungen wie „Desinteresse“ in beobachtbare Ereignisse und prüfbare Hypothesen zu zerlegen. Es richtet sich an Studierende im Psychologie-Bachelor.
Auf einen Blick
- Thema: Verhaltensanalyse mit dem SORKC-Modell
- Studienphase: Bachelor
- Umfang: 66 Seiten
- Aufbau: 15 Lernstationen
- Material: pro Station ein Fachtext mit Leitfrage und Merksatz, eine Anwendungsseite mit zwei Fällen im Vergleich oder einem Protokoll zum Nachrechnen, eine Prüfungswerkstatt mit Fachfrage, Übertragungsaufgabe, begründeter Auswahl und Prüfstein sowie eine kommentierte Lösung; dazu eine Wiederholung mit fünf Fragen ohne Unterlagen und eine Fachquelle zur Vertiefung
- Format: Digitaler Download als PDF, sofort nach dem Kauf verfügbar
Die 15 Lernstationen
- Situation: das auslösende Signal beschreiben und mit ähnlichen Situationen ohne dieses Signal vergleichen.
- Organismusvariable: Zustände wie Schlafmangel als prüfbare Bedingung festhalten statt als Persönlichkeitslabel.
- Reaktionsebenen: körperliche, kognitive, emotionale und motorische Reaktionen trennen und jeweils passend erfassen.
- Kontingenz: die Wahrscheinlichkeit einer Folge mit und ohne Reaktion vergleichen und die Differenz berechnen.
- Konsequenz: das Wegfallen eines unangenehmen Zustands als Kandidat für negative Verstärkung prüfen.
- Zeitlicher Abstand: kurzfristige und verzögerte Folgen getrennt erfassen und Kontiguität von Kontingenz abgrenzen.
- Positive Verstärkung: prüfen, ob Anerkennung das vorausgehende Verhalten tatsächlich wahrscheinlicher macht.
- Entzug einer Folge: den Entzug eines Vorteils bei abnehmendem Verhalten als negative Bestrafung einordnen.
- Vermeidung: Vermeidung vor einem Ereignis von Flucht nach dessen Beginn unterscheiden.
- Diskrimination: erkennen, wie die soziale Umgebung anzeigt, wann eine Folge verfügbar ist.
- Funktionsgleichheit: verschiedene Verhaltensformen erkennen, die dieselbe Funktion erfüllen.
- Alternative Funktion: konkurrierende Hypothesen wie Aufmerksamkeit und Aufgabenaufschub durch trennende Situationen prüfen.
- Selbstbeobachtung: zeitnahe Protokolle anlegen und Lücken im Protokoll richtig deuten.
- Ersatzverhalten: prüfen, ob ein alternatives Verhalten im Kontext dieselbe Funktion erfüllen kann.
- Hypothesenrevision: eine Funktionshypothese bei Gegenbefunden erweitern und neue Beobachtungen planen.
So arbeitest du mit dem Heft
Jede Station startet mit einer Szene aus dem Studienalltag, zum Beispiel einer Studentin, die vor einer angekündigten Wortmeldung auf ihr Handy schaut. Der Fachtext ordnet die Beobachtung einem Element des Modells zu. Auf der Anwendungsseite stehen sich zwei Fälle gegenüber, die zu verschiedenen Schlussfolgerungen führen, oder du wertest ein Protokoll mit Situationen mit und ohne Reaktion aus. In der Prüfungswerkstatt begründest du eine Auswahl und korrigierst eine typische Fehlbehauptung. Die kommentierte Lösung zeigt, wo die Grenzen der jeweiligen Aussage liegen.
Ein guter Rhythmus sind zwei Stationen pro Lerneinheit. Bearbeite die Stationen 1 bis 6 zuerst, weil sie die Bausteine des Modells einführen. Die Stationen 7 bis 15 kannst du danach in beliebiger Reihenfolge nutzen, etwa passend zu deinem Praktikumsfall.
Für wen sich das Heft eignet
- Du bereitest die Klausur in Klinischer Psychologie vor und sollst eine Fallvignette funktional analysieren.
- Du schreibst im Praktikum einen Fallbericht und willst Hypothesen zur Aufrechterhaltung sauber formulieren.
- Du verwechselst noch negative Verstärkung, negative Bestrafung und Vermeidung.
- Du übst für eine mündliche Prüfung, in der du ein Verhalten an einem Beispiel erklären sollst.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Kontingenz und Konsequenz?
Die Konsequenz C ist das Ereignis, das auf ein Verhalten folgt, etwa Erleichterung oder Aufmerksamkeit. Die Kontingenz K beschreibt die Beziehung zwischen Verhalten und Folge: wie regelmäßig die Folge nach dem Verhalten eintritt und wie oft sie auch ohne das Verhalten auftritt. Eine Folge kann häufig sein und trotzdem kaum vom Verhalten abhängen.
Brauche ich Vorwissen?
Grundbegriffe der Lernpsychologie wie Verstärkung und Bestrafung sind hilfreich, werden aber in den Stationen noch einmal an Fällen erklärt. Klinisches Vorwissen setzt das Heft nicht voraus.
Wird im Heft auch gerechnet?
Ja, in einfacher Form. Mehrere Stationen enthalten ein konstruiertes Protokoll, in dem du die Häufigkeit einer Folge mit und ohne Reaktion vergleichst und die Differenz in Prozentpunkten bestimmst.
Ersetzt eine SORKC-Analyse eine Diagnose?
Nein. Das Schema strukturiert eine fallbezogene Hypothese über die Bedingungen eines Verhaltens. Für eine Diagnose brauchst du eigenständige diagnostische Verfahren.
Wie erhalte ich das Heft?
Du bekommst das Studienheft als PDF. Der Download steht dir direkt nach dem Kauf zur Verfügung.
Passend dazu
Im Studienhefte-Paket Klinik & Anwendungsfächer bekommst du dieses Heft zusammen mit fünf weiteren Heften für 119,90 € und damit günstiger als einzeln. Einen Überblick gibt die Seite Studienhefte Klinische Psychologie und Anwendung. Für das ganze Fach passt das Lernskript Klinische Psychologie und Psychotherapie. Alle Hefte findest du in der Kollektion Studienhefte Psychologie.
Dieser Kurs deckt das Modul Klinische Psychologie im Psychologie-Bachelor ab: prüfungsrelevante Zusammenfassung, Übungsaufgaben mit Lösungen und Fallbeispiele. Sofortiger Download nach dem Kauf, lebenslanger Zugriff, Updates kostenlos.
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