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Sehbahn und Gesichtsfeldausfälle – Studienheft Psychologie-Bachelor
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Sehbahn und Gesichtsfeldausfälle – Studienheft Psychologie-Bachelor
Links im Gesichtsfeld, rechts auf der Netzhaut, Läsion auf der linken Seite: In der Klausur zur Sehbahn und zu Gesichtsfeldausfällen geraten diese Koordinaten schnell durcheinander. Das Heft folgt einer Leitfrage: Welcher Gesichtsfeldausfall passt zu welcher Läsion? Du zeichnest zuerst beide Gesichtsfelder aus Sicht der untersuchten Person und verfolgst dann die Fasern vom Auge über das Chiasma bis zum Kortex. Es richtet sich an Bachelorstudierende in Biologischer Psychologie und Neuropsychologie.
Auf einen Blick
- Thema: Sehbahn, Chiasma opticum, Sehstrahlung und typische Gesichtsfeldausfälle
- Studienphase: Bachelor
- Umfang: 66 Seiten
- Aufbau: 15 Lernstationen
- Material: pro Station ein Fachtext mit Leitfrage, eine Anwendungsseite mit zwei kontrastierenden Fällen oder einer Gesichtsfeldskizze zum Rückwärtsverfolgen der Sehbahn, eine Prüfungswerkstatt mit Fallaufgabe und Prüfstein sowie eine kommentierte Lösung; am Ende fünf Wiederholungsfragen ohne Unterlagen
- Format: Digitaler Download als PDF, sofort nach dem Kauf verfügbar
Die 15 Lernstationen
- Gesichtsfeld und Retina: warum ein Reiz links oben auf den unteren rechten Netzhauthälften landet und wie du beide Koordinaten getrennt hältst
- Nasal und temporal: welche Netzhauthälfte welches Gesichtsfeld eines Auges aufnimmt
- Blinder Fleck: woher der physiologische blinde Fleck kommt und warum er allein keine Läsion anzeigt
- Prächiasmale Läsion: wie das idealisierte Muster nach vollständiger Unterbrechung eines Sehnervs aussieht
- Chiasma opticum: warum ein zentraler Prozess an der Kreuzung vor allem die temporalen Felder trifft
- Tractus opticus: welche Gesichtsfeldseite im rechten Tractus läuft und was homonym bedeutet
- Relaisstation: wo die Sehstrahlung beginnt und welche Rolle das Corpus geniculatum laterale spielt
- Temporale Sehstrahlung: welcher Quadrant bei einer Läsion der rechten Meyer-Schleife ausfällt
- Parietale Sehstrahlung: warum der obere Anteil der rechten Sehstrahlung überwiegend das untere linke Feld führt
- Retinotopie: warum ein kleiner zentraler Bereich viel Fläche in V1 beansprucht
- Makulaaussparung: was eine ausgesparte Mitte über den Läsionsort aussagt und was offen bleibt
- Skotom: wie du ein Skotom nach Ort, Ausdehnung und Tiefe beschreibst
- Perimetrie: warum monokulare Prüfung und Fixationskontrolle für eine verlässliche Karte nötig sind
- Neglect abgrenzen: wie du räumliche Aufmerksamkeitsstörungen vom elementaren Gesichtsfeldausfall trennst
- Befund rekonstruiert: wie du aus einem rechten homonymen Ausfall die anatomische Seite ableitest und wo die Lokalisation endet
So arbeitest du mit dem Heft
Jede Station beginnt mit einer Frage und einer kurzen Situation aus dem Studienalltag, etwa einem Lichtpunkt links oberhalb des Fixationspunkts. Danach vergleichst du zwei Fälle oder trägst in eine vereinfachte Skizze ein, welche Bereiche beider Augen nach einer bestimmten Unterbrechung fehlen. In der Prüfungswerkstatt überträgst du das Prinzip auf ein zweites Beispiel, wählst die passende Aussage aus drei Antworten und korrigierst eine falsche Behauptung. Die kommentierte Lösung zeigt dir, wo die Grenze des Lehrschemas liegt.
Ein realistischer Plan: drei Stationen pro Lerneinheit, also etwa fünf Termine. Die Stationen 04 bis 09 lohnen sich als Block, weil dort der Weg vom Sehnerv bis zur parietalen Sehstrahlung zusammenhängend aufgebaut wird. Zur Klausurvorbereitung reicht danach die Prüfungswiederholung mit fünf Fragen.
Für wen sich das Heft eignet
- Du schreibst bald die Klausur in Biologischer Psychologie und willst Läsionsorte sicher aus Gesichtsfeldbefunden ableiten.
- Du bereitest dich auf Neuropsychologie vor und musst Hemianopsie und Neglect auseinanderhalten.
- Du hast eine mündliche Prüfung und willst den Weg vom Auge zum Kortex frei erklären können.
- Du verwechselst nasal, temporal und homonym und möchtest das einmal sauber sortieren.
Häufige Fragen
Welcher Gesichtsfeldausfall passt zu welcher Läsion?
Vor der Kreuzung betrifft ein vollständiger Ausfall nur ein Auge. Ein zentraler Prozess am Chiasma opticum führt typischerweise zu einem bitemporalen Ausfall. Hinter der Kreuzung entsteht ein homonymer Ausfall auf der Gegenseite der Läsion, je nach Ort als Halbseite oder als Quadrant.
Brauche ich Vorwissen?
Du solltest grob wissen, was Retina, Sehnerv und visueller Kortex sind. Alles Weitere baut das Heft Schritt für Schritt auf, beginnend mit der Frage, wie Gesichtsfeld und Netzhaut zueinander liegen.
Muss ich für das Heft zeichnen können?
Nein. Die Skizzen sind einfache Gesichtsfeldkreise für beide Augen, in die du den ausgefallenen Bereich einträgst. Wichtig ist die Reihenfolge der Überlegung und keine zeichnerische Genauigkeit.
Wie erhalte ich das Heft?
Nach dem Kauf steht dir das Heft als PDF zum Download bereit. Du kannst es sofort am Bildschirm bearbeiten oder ausdrucken.
Passend dazu
Im Studienhefte-Paket Lernen, Gedächtnis, Biopsychologie & Entwicklung bekommst du dieses Heft zusammen mit fünf weiteren für 119,90 € und damit günstiger als einzeln. Einen Überblick über die Themen des Pakets findest du auf der Seite Studienhefte Lernen, Gedächtnis und Biopsychologie. Wenn du das Fach breiter wiederholen willst, passt das Neuropsychologie-Lernskript für den Bachelor. Alle Hefte findest du in der Kollektion Studienhefte Psychologie.
Dieser Kurs deckt das Modul Neuro & Biologie im Psychologie-Bachelor ab: prüfungsrelevante Zusammenfassung, Übungsaufgaben mit Lösungen und Fallbeispiele. Sofortiger Download nach dem Kauf, lebenslanger Zugriff, Updates kostenlos.
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